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30.11.2021

Im Stall mit Hund – Was Du unbedingt beachten solltest

Im Stall mit Hund

Kaum etwas ist schöner, als einen Tag mit Pferd, Hund und Katze gemeinsam zu verbringen

Aber die gemeinsame Zeit im Stall bringt einige Risiken in sich. Hier erfährst Du, was dabei zu beachten ist und wie man Hund, Katze und Pferd am besten aneinander gewöhnt.

Damit alles optimal läuft, solltest Du von Anfang an versuchen, Deinem Hund schlechte Erfahrungen mit Pferden zu ersparen. Gerade in der Eingewöhnungsphase ist also Vorsicht geboten. Die großen Tiere können insbesondere auf junge Hunde sehr einschüchternd wirken. Um Deinem Hund ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, solltest Du beim ersten gemeinsamen Stallbesuch versuchen, sich nur auf diesen zu konzentrieren. Leckerchen und viel Lob helfen dabei, Deinem Liebling ein gutes Gefühl zu geben. Es empfiehlt sich anfangs, viel Abstand zu den großen Tieren zu halten und so Deinem Hund die Möglichkeit zu geben, die Pferde erstmal aus der Ferne zu beobachten.

Unser PANDA Tipp

Man sollte keinesfalls versuchen, künstlich die Distanz zwischen Pferd und Hund zu verringern. Lasse Deinen Hund sein Maß an Distanz selbst wählen, sodass er ausreichend Zeit hat, um Vertrauen zu fassen. Die Gewöhnung an Pferde kann zwar oftmals schneller gehen, als man annehmen würde und Hunde und Pferde können dicke Freunde werden, dennoch darfst Du hier keinen Druck ausüben.

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1.2 Das Grundverständnis

Hunde und Pferde sind gleichermaßen bezaubernd, sprechen aber eine völlig andere Sprache. Pferde sind Fluchttiere und neigen daher zu schnellen Reaktionen auf Veränderungen in ihrer Umgebung. Sie können dabei oftmals unachtsam sein und unerwartet zur Seite springen und auch das ein oder andere Austreten kann mal vorkommen. Außerdem ist das Sichtfeld der Pferde anders ausgestaltet, als jenes der Hunde. Das Sichtfeld ist frontal eingeschränkt und richtet sind auf Objekte in der Ferne. Steht ein Hund direkt vor einem Pferd, dann kann es passieren, dass das Pferd den Hund sogar übersieht. Hunde wiederum sind als Unterart dem Wolf zugeordnet. Seinem Naturell liegt Jagdverhalten zugrunde. Hunde sind damit grundsätzlich weit weniger schreckhaft als die deutlich größeren Pferde. Hunde sind meistens nicht primär auf Fluchtverhalten ausgerichtet und reagieren im Bewegungsablauf deutlich langsamer als Pferde. Egal wie gut Pferd und Hund sich verstehen, es ist immer ratsam, zwischen beiden eine gewisse Sicherheitsdistanz zu belassen, damit dem Hund auch unabsichtlich kein Schaden zugefügt wird.

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1.3 In der Reithalle

Wenn Hunde erstmal verstanden haben, dass der Reitstall ein Ort mit interessanten Gerüchen, viel Platz zum Spielen und großen „Geschwistern“ ist, von denen man gewissen Abstand halten sollte, dann steht den gemeinsamen Stallbesuchen nichts mehr im Wege. Besonders viel Spaß macht es Deiner Fellnase, wenn Du Dir vor dem Reiten 30 Minuten gemeinsame Spielzeit nimmst. Wenn Dein Hund schon etwas „ausgepowert“ ist, kann er nämlich wunderbar ein Nickerchen machen, während Du in der Reithalle mit Deinem Pferd reitest. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Deinen Hund dabei zu haben, wenn Du in der Reithalle bist. Da man aber weder sein eigenes Pferd, noch ein anderes durch das Herumlaufen seines Hundes erschrecken möchte, empfiehlt es sich, seine Fellnase angeleint in einem Körbchen oder auf einer kuscheligen Decke außerhalb der Reitbahn mit genügend Sicherheitsabstand zu belassen. So bleibt der Hund nicht völlig unbeaufsichtigt, kann aber auch nicht beim Herumlaufen verletzt werden.

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1.4 Gemeinsame Ausritte

Wenn Du ein erfahrener Reiter bist, dann gehören gemeinsame Ausritte mit zu den schönsten Momenten mit Pferd und Hund. Dies hängt leider immer davon ab, ob in Deiner Umgebung Leinenpflicht herrscht, oder ob Du die Möglichkeit hast, Deinen Hund frei laufen zu lassen. Wenn Dein Hund nicht zum Jagen neigt und Du ihn nicht an der Leine behalten musst, dann genießt er bestimmt den schönen Auslauf. Zunächst empfiehlt es sich, mit einer Begleitperson auszureiten, die zu Fuß unterwegs ist und den Hund an der Leine mitführen kann. So kann der Hund lernen, eine gute Distanz zum Pferd zu wahren und keinesfalls hinter dem Pferd nachzulaufen. Das Pferd kann sich an die Anwesenheit des Hundes gewöhnen. Wenn beide Tiere sich mit einander wohlfühlen und Dein Hund ausreichende Kondition hat, um eine schöne Schrittrunde zu genießen, dann steht gemeinsamen Ausritten nichts mehr im Wege.Wenn Du ein erfahrener Reiter bist, dann gehören gemeinsame Ausritte mit zu den schönsten Momenten mit Pferd und Hund. Dies hängt leider immer davon ab, ob in Deiner Umgebung Leinenpflicht herrscht, oder ob Du die Möglichkeit hast, Deinen Hund frei laufen zu lassen. Wenn Dein Hund nicht zum Jagen neigt und Du ihn nicht an der Leine behalten musst, dann genießt er bestimmt den schönen Auslauf. Zunächst empfiehlt es sich, mit einer Begleitperson auszureiten, die zu Fuß unterwegs ist und den Hund an der Leine mitführen kann. So kann der Hund lernen, eine gute Distanz zum Pferd zu wahren und keinesfalls hinter dem Pferd nachzulaufen. Das Pferd kann sich an die Anwesenheit des Hundes gewöhnen. Wenn beide Tiere sich mit einander wohlfühlen und Dein Hund ausreichende Kondition hat, um eine schöne Schrittrunde zu genießen, dann steht gemeinsamen Ausritten nichts mehr im Wege.

2. Katzen im Pferdestall

Auch wenn Katzen und Pferde in Kontakt treten, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, um die Sicherheit und das Wohlbefinden beider Tiere zu gewährleisten. Beachte unter anderem die folgenden Punkte:

2.1 Überwachung

Es ist wichtig, den Kontakt zwischen Katzen und Pferden stets zu überwachen. Lasse die Tiere nicht unbeaufsichtigt zusammen, insbesondere wenn sie sich zum ersten Mal begegnen oder wenn eines der Tiere gestresst oder aggressiv wirkt.

2.2 Eingewöhnungszeit

Gebe beiden Tieren Zeit, sich aneinander zu gewöhnen. Beginnen Sie mit kurzen, kontrollierten Begegnungen und verlängere die Zeitspanne nach und nach, wenn Du siehst, dass sich beide Tiere wohl fühlen.

2.3 Respektiere die Individualität

Denke daran, dass nicht alle Katzen und Pferde gleich sind. Einige Katzen sind neugierig und haben keine Angst vor Pferden, während andere ängstlicher sein können. Ebenso können Pferde unterschiedlich auf Katzen reagieren.

2.4 Fluchtmöglichkeiten

Stelle sicher, dass Deine Katze immer die Möglichkeit hat, sich in Sicherheit zu bringen, falls das Pferd sich ihr zu stark nähert oder unerwartet reagiert.

2.5 Tierärztliche Versorgung

Achte darauf, dass sowohl Deine Katze als auch Dein Pferd auf dem aktuellen Stand der Tierarztbesuche und Impfungen sind, um das Risiko von Krankheitsübertragungen zu minimieren.

2.6 Geduld und Training

Es kann einige Zeit dauern, bis sich Katzen und Pferde aneinander gewöhnt haben. Mit Geduld und positivem Training kannst Du die Beziehung zwischen den Tieren fördern.

Unser PANDA Tipp

Sollte Deinem Hund oder Deiner Katze trotz Deiner Vorsicht im Pferdestall etwas zustoßen, ist der Weg zum Tierarzt unumgänglich. Neben den Sorgen um das geliebte Tier, muss man sich dann möglicherweise Gedanken um die Tierarztrechnung machen. Solltest Du lieber  vorsorgen wollen, empfehlen wir Dir einen unserer Krankenvollschutztarife. Schau Dir unsere Angebote gerne an, sicherlich ist auch für Dich und Deinen Vierbeiner etwas dabei! Mit einer Krankenvollschutzversicherung kannst Du Dich im Notfall voll und ganz auf Deinen Hund oder Deine Katze konzentrieren ohne Dich mit den anfallenden Kosten beschäftigen zu müssen.

Die gemeinsame Zeit mit Hund, Katze und Pferd kann eine ganze besondere, erholsame Erfahrung sein. Beachte aber, dass sich die Tiere zunächst langsam aneinander gewöhnen müssen, um sich anfreunden zu können. In diesem Sinne wünschen wir Dir viel Freude beim nächsten gemeinsamen Tag im Stall!

© Fotocredits

Bilder in Reihenfolge von oben nach unten:
Headerbild:
© Rita Kochmarjova, Adobe Stock (stock.adobe.com) 80434080
Weiter Bilder:
© Anna-av von Getty Images, Canva (canva.com)
© Somogyvari von Getty Images Signature, Canva (canva.com)

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