Wie gefährlich ist Streusalz für Deinen Hund?
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen werden kühler, und die Straßen…werden eisig!
Für glatte Fahrbahnen haben wir aber schon lange die Lösung gefunden, nämlich Streusalz. Ein tolles Mittel, das die Verkehrssicherheit im Winter deutlich erhöht, den Pfoten Deines Vierbeiners aber gar nicht gut tut. So stellt sich als Hundebesitzer natürlich die Frage, wie man seinen Liebling in der kalten Jahreszeit unterstützen kann…

1. Streusalz – was ist das eigentlich?

Streusalz wird verwendet, um auch bei sehr niedrigen Temperaturen dafür zu sorgen, dass Gehwege und Straßen weiterhin benutzbar und nicht eisig sind. Durch das Salz wird der Gefrierpunkt des Wassers auf dem Asphalt verringert und dadurch wird verhindert, dass sich Eisflächen bilden. Dies ist von großer Bedeutung für die Verkehrssicherheit und hilft, Unfälle auf eisigen Straßen zu vermeiden. Streusalz ist jedoch keine reine Tafelsalzvariante, sondern besteht in der Regel aus einer Mischung verschiedener Salze. Meist wird Natriumchlorid (Kochsalz) als Hauptbestandteil verwendet, da es eine hohe Auftauleistung bei niedrigen Temperaturen aufweist. Darüber hinaus können verschiedene andere Salze, wie beispielsweise Calciumchlorid, Magnesiumchlorid oder Kaliumchlorid, je nach den örtlichen Bedingungen und Anforderungen hinzugefügt werden, um die Effektivität des Streusalzes zu erhöhen. Diese Mischung aus verschiedenen Salzen ermöglicht es, das Streusalz auch bei extrem kalten Temperaturen effizient einzusetzen, um gefährlichen Eisglätte vorzubeugen.
2. Was macht Streusalz mit den empfindlichen Hundepfoten?
Im Winter sind die weichen Ballen der Hundepfoten vielen Belastungen ausgesetzt. Vor allem durch den spitzen Splitt auf den Straßen kann die Hornhaut der Ballen in Mitleidenschaft gezogen werden und es entstehen Risse und kleine Wunden an den Pfoten Deines Lieblings. Das Streusalz wirkt dann in diesen Wunden besonders schmerzhaft. Hinzu kommt, dass das Salz massiv Feuchtigkeit entzieht und die Haut Deines Vierbeiners austrocknet. Die trockenen Pfoten sind dann natürlich noch anfälliger für Risse, können nicht heilen und ein Teufelskreis entsteht. Wenn der Schmerz oder Juckreiz zu groß wird, beginnt Dein Vierbeiner an seinen Pfoten zu schlecken beziehungsweise zu knabbern, was die Hautreizung nur noch mehr verstärkt. In diesem Fall ist ein Tierarztbesuch der beste nächste Schritt.
Sollte Dein Hund tatsächlich Probleme an den Pfoten durch Streusalz entwickeln, ist der Weg zum Tierarzt unumgänglich. Neben den Sorgen um das geliebte Tier, muss man sich dann möglicherweise Gedanken um die Tierarztrechnung machen. Solltest Du lieber vorsorgen wollen, empfehlen wir Dir einen unserer Hunde- oder Katzenversicherungen. Schau Dir unsere Angebote gerne an, sicherlich ist auch für Dich und Deinen Vierbeiner etwas dabei! Mit einer Krankenvollschutzversicherung für Hunde oder Katzen kannst Du Dich im Notfall voll und ganz auf Deinen Hund oder Deine Katze konzentrieren ohne Dich mit den anfallenden Kosten beschäftigen zu müssen.
3. So kannst Du Deinen Liebling unterstützen!

Um Deinem Vierbeiner trotz allem einen schönen Winter bescheren zu können, haben wir hier ein paar hilfreiche Tipps für Dich.
4. Was bewirkt Streusalz bei Katzen?
Streusalz kann auch bei Katzen Probleme verursachen, insbesondere wenn es in Berührung mit ihren Pfoten kommt. Katzen sind oft neugierig und putzen sich regelmäßig, was dazu führen kann, dass sie das Streusalz ablecken, wenn sie damit in Kontakt kommen. Das kann zu Reizungen im Mund und im Verdauungstrakt führen. Darüber hinaus kann das Salz die empfindliche Haut an den Pfoten der Katze austrocknen und Risse verursachen, die schmerzhaft sein können. Es ist wichtig, die Pfoten deiner Katze nach jedem Ausflug im Winter zu überprüfen und sicherzustellen, dass keine Salzreste daran haften. Solltest Du Dich zum Thema Katzen und Streusalz weiter informieren wollen, ist möglicherweise unser Beitrag „Gefahren im Winter – Schneegastritis bis Salzlecken“ für Dich interessant.
Falls du Unsicherheiten bezüglich der Pflege oder Verletzungen an den Pfoten Deines Hundes oder Deiner Katze hast, zögere nicht, Deinen Tierarzt zu konsultieren. So erhältst Du spezifische Ratschläge und Empfehlungen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden Deines Haustiers während der Wintermonate zu gewährleisten und den Spaß Deines Hundes am Spazierengehen zu erhalten.
Du siehst: Die kalte Jahreszeit kann für Deinen Vierbeiner zur Herausforderung werden. Jedoch kannst Du Deinen Liebling mit unseren Tipps unterstützen, sodass ihr die kommende, kuschelige Winterzeit gemeinsam genießen könnt!
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